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Artikel Technologie Zentrum Dortmund News

ZIW schließt Innovationslücke

TZD  

Die Entwicklung eines Wirkstoffes zum marktreifen Medikament ist ein langer Prozess und dauert im Durchschnitt rund zehn Jahre. Häufig stellt das Weitertragen einer universitären Forschungsidee an die Industrie eine zentrale Hürde in diesem Prozess dar. Um Ideen in der Wirkstoffforschung und -formulierung effektiv voranzutreiben, haben Prof. Dr. Oliver Kayser und Prof. Dr. Daniel Rauh von der Technischen Universität Dortmund (TU) im Mai 2014 das Zentrum für integrierte Wirkstoffforschung (ZIW) gegründet.

„Das ZIW setzt sich zum Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und pharmazeutischer Industrie zu intensivieren. Somit wollen wir die universitäre Grundlagenforschung besser und schneller in marktfähige Anwendungen überführen", erläutert Prof. Kayser, Professor für Technische Biochemie an der TU. Dabei arbeitet das ZIW mit der Lead Discovery Center GmbH zusammen .

Universitäten sollen mit der Unterstützung durch das ZIW einen Partner finden, mit dem sie ihre Forschungsideen zur Wirkstoffentwicklung und schließlich zur Marktreife bringen können. „Das ZIW schließt eine große Innovationslücke. Der Standort Dortmund bietet uns dafür exzellente Voraussetzungen", betont Prof. Rauh, Professor für Medizinische Chemie und Chemische Biologie an der TU.

Die Nachwuchsförderung ist ein weiteres Ziel des ZIW.

„Um die systemische Grundlagenforschung in die Anwendung zu überführen, werden diverse Disziplinen benötigt. Im ZIW bringen wir die nötigen Akteure  zusammen: Forscher von Universitäten, kleine und mittlere Unternehmen der Region und schließlich Fachleute anderer Disziplinen - beispielsweise aus der Biotechnologie, der Chemie, der Statistik, der Physik und den Ingenieurwissenschaften", so Prof. Rauh.